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UNIX-Roadmap beweist Code-Klau in Linux

Am 24.09.2004 berichtete heise im Streit zwischen SCO und IBM um angeblich gestohlenen Code von UNIX in Linux, dass SCO von IBM eine Art Strassenkarte haben möchte, um so den Beweis zu ermöglichen, dass Code von UNIX nach Linux kopiert wurde. Oder jedenfalls so ähnlich. Der Beitrag schließt damit, dass SCO auf den Spuren eines Codeklaus noch durch die Straßen von Aurora irre, weil IBM bislang keine Straßenkarte vorgelegt habe. Kurze Zeit später gelang es einem investigativ tätigem Insider der Szene, die geheime Roadmap ausfindig zu machen. Durch eine Indiskretion wurde sie schließlich der Öffentlichkeit bekannt und die folgende Eilmeldung sprach sich schnell herum:

Sensation: SCO-Anwälte beweisen mit einer Roadmap den Code-Klau in Linux

(Eilmeldung) Im Streit um geklauten Code undsoweiter haben die Anwälte von SCO einen Punktsieg vor Gericht erreicht: Mit einer Roadmap, die jetzt erst gefunden wurde, ließe sich möglicherweise beweisen, dass ein fehlerhafter Routenplaner schuld am Code-Klau aus UNIX ist.

Wir erinnern uns: erst gab es zwei Koffer voller Beweise, die auf mysteriöse Weise verschwanden. Dann funktionierten irgendwelche QIC-Tapes nicht, deswegen soll IBM um die 200 Millionen Zeilen Source-Code an SCO besser faxen. Schließlich verirren sich auch noch die SCO-Codesucher in Aurora, wo die beiden Koffer aber auch nicht sind. Jetzt soll eine Roadmap den Verbleib der Koffer mit den Beweisen aufklären und darüber hinaus einige interessante Details über die genauen Zeiten und Orte des Code-Klaus enthüllen.

Gemäß dieser Roadmap waren beim Transport der Source-Zeilen in Aktenkoffern von der Code-Sammelstelle Aurora in die UNIX-Factory nach Los Angeles aufgrund fehlender Strassenschilder für Los Angeles im Bereich der Kernelh-Acker im Staat New York große Teile des heute SCO gehörenden Source-Codes aus den Koffern ausgelaufen und später von Raubkopierern aufgesammelt worden. Was vom Source-Code noch übrig war, wurde kurz vor der Durchfahrt durch Linuxhausen von Kofferdieben aus Tora Bora gestohlen. In Unicsheim hatte man zwar den Verlust des kompletten Source-Codes frühzeitig bemerkt, aber eine sofort ausgelöste Ringpufferfahndung im Internet blieb ohne Erfolg.

Ohne zu ahnen, was ihnen da in die Hände gefallen war, schmuggelten die Raubkopierer einzelne Teile des Source-Codes auf Schleichwegen weiter bis nach Northern Sourceklau, wo sie dann von einem alten Schweden, der sich gerade in Bielefeld aufhielt, erworben und in Kleinarbeit wieder zu einem Stück zusammengesetzt wurden. Der restaurierte Source-Code wurde dann über geheime Küstenstraßen nach Linuxhausen transportiert. Was nicht weiter brauchbar war, wurde in Calderadorf abgeladen. Einige fehlende Teile konnten auf dem Basar von Novellingen zugekauft werden.

Nachdem der Source-Code in Linuxhausen vollständig vorhanden war, hatten die Linux-Taliban leichtes Spiel: Sie mussten den geklauten Source-Code nur noch umlackieren und das UNIX-Schild gegen ein Linux-Schild austauschen, um das System dann über Feld-, Wald-, Wiesenwege und Trampelpfade zu den arglosen Anwendern hochzufahren.

Da aber die Hauptkofferroute von Linuxhausen nach Los Angeles durch den gefährlichen Versionen-Dschungel verläuft, benutzten die vaterlandslosen Gesellen stattdessen eine geheime Nebenkofferroute auf dem Seeweg über die Dreckschweinebucht. Zwar musste so der Source-Code an den IBM-Klippen vorbei, wo unvermittelt starker Seegang das Ruderboot und die Koffer fast kentern ließ, aber schließlich kam die Fracht trotz eines Piratenangriffs von rechts wegen doch noch unbeschädigt in Los Angeles an.

Sind die zusammengeklauten Linux-Systeme dann erst einmal in der UNIX-Metropole, ist der erste Meilensteinbruch erreicht und Anwender in der ganzen Welt, die freilich nicht wissen, auf was sie sich da einlassen, stürzen früher oder später auf 1:2- oder 4:3-Kopien mit einem brain dump ab.

Die SCO-Anwälte stellten abschließend den Antrag, IBM zu verhaften sowie alle Linux-Systeme zwecks Prüfung auf enthaltenen Code aus UNIX System V einzuziehen und an SCO zu auszuliefern, da man dort noch immer nicht so ganz genau weiß, wie man diese komischen QIC-Streamer bedient.

Roadmap beweist Codeklau in Linux

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